Für Freundschaft und gegen Hass

28.10.2011 10:20 (0 Kommentare)

Die Europäischen Jungensozialistinnen und Jungsozialisten (ECOSY) treten gegen Nationalismus und für den internationalen Dialog ein. Vom 28. bis zum 30. Oktober trifft sich der Länderrat der ECOSY mit Vertreterinnen und Vertretern sozialistischer und sozialdemokratischer Jugendorganisationen aus über 40 Ländern in Görlitz und Zgorzelec. Die Mitgliedsorganisationen aus Deutschland, Polen und Tschechien  (Jusos, Falken Deutschland, FMS Polen, MSD Tschechien) sind Ausrichter des Treffens, wo gemeinsame Lösungen der europäischen Krise diskutiert werden.

Kaisa Penny Präsidentin der ECOSY sagt dazu: „Die Europäische Union wurde gegründet um den Frieden in Europa zu schützen und Solidarität zwischen den Nationen wachsen zu lassen. Die jüngsten Entwicklungen in Europa, in denen nationalistische Bewegung und Parteien immer mehr Zulauf erhalten sind sehr besorgniserregend. Wir müssen uns die Frage stellen, ob wir aus der Geschichte genug gelernt haben.“

Tino Bucksch, Landesvorsitzender der Jusos Sachsen erklärt dazu: „Leider gibt es immer noch auf beiden Seiten Vorurteile und Ressentiments. Das schüren der Angst vor dem Fremden und dem Anderen wir noch zu oft dazu genutzt, vor eigenen inneren Problemen abzulenken. Das zeigt gerade der nationalistische und rassistische Ton, den rechtsextreme und rechtskonservative Parteien in der Region gerne bedienen. Wir Jusos wollen mit unseren Nachbarinnen und Nachbarn stattdessen gemeinsam Zukunftsthemen, wie Verbesserungen der Lebenssituation der  Jugend in Europa diskutieren.“

Paulina Piechna-Więckiewicz Vorsitzende der polnischen FMS erklärt dazu: „Gerade jetzt, wo Parteien der extremen Rechten versuchen aus der Europäischen Geschichte ein Klima der Intoleranz zu erzeugen, setzen wir uns als Junge Generation gegen solche Strömungen ein. Um die Geschichte unseres Landes und unseres Kontinents wissend, wissen wir das Vorurteile gegenüber Rassen, ethische und kulturelle Hintergründe, zerstören und nicht dazu beitragen Gemeinsames aufzubauen. Wir glauben, dass Toleranz; Respekt und Solidarität die Werte sind, die Mauern einreißen und den Lauf der Geschichte in Bezug auf das Deutsch-Polnische Verhältnis umkehren können.“

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