Gleichstellung eingetragener Lebenspartnerschaften

11.10.2011 10:56 (0 Kommentare)

Die wollen das einfach nicht.

Tino Bucksch, Landesvorsitzender der Jusos Sachsen, erklärt anlässlich der morgen, am 12. Oktober 2011, stattfindenden Übergabe von mehr als 4000 Unterschriften an den Präsidenten des Sächsischen Landtages:

„Wenn am morgigen Mittwoch die Petition der Initiative 2gleich2 an den sächsischen Landtagspräsidenten übergeben wird, stehen die Jusos Sachsen solidarisch an der Seite der Initiatoren. Die Ehe stellt nicht die einzige Form dar, in der Menschen füreinander Verantwortung übernehmen. Wir fordern die Staatsregierung auf, endlich aktiv zu werden. Menschen, die sich verpartnern lassen, haben die gleichen Rechte und gleichen Pflichten wie „normale Eheleute".

Die Jusos Sachsen setzen sich schon seit Jahren für eine Gleichstellung der Lebensweisen ein und sind Erstunterzeichner der Kampagne 2gleich2.

„Ich verstehe nicht, warum in Sachsen andere Rechte als in allen anderen 15 Bundesländern gelten. Die schwarz-gelbe Staatsregierung zeigt einmal mehr ihren Unwillen und ihre Unfähigkeit, homosexuelle Menschen als gleichwertig zu betrachten. Wir fordern die Regierungsfraktionen auf, ihr Versprechen aus dem letzten Jahr einzulösen, zumindest eine schrittweise Anpassung bei sowieso anstehenden Gesetzgebungsverfahren vorzunehmen. Wie man aber erst letztens bei der Novellierung des Beamtenrechts gesehen hat, scheint noch immer der Satz des FDP-Abgeordneten Benjamin Karabinski zu gelten: 'Wir wollen das einfach nicht!'
So bleibt zu hoffen, dass mit der Übergabe der Petition Bewegung in die starren schwarz-gelben Köpfe kommt und endlich sonst deutschlandweit geltendes Recht in Sachsen umgesetzt wird", so Bucksch abschließend.

Zurück